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22.04.2020
Hinweise zur Hundehaltung: Leinenzwang im Wald und am Waldrand

 

 
Vom 15. April bis 30. Juni ist Brut- und Setzzeit. Die meisten Wildtiere pflanzen sich in den Frühlingsmonaten fort. Vögel brüten, Fuchsfähen wölfen, Rehgeissen set-zen ihre Kitze, Sauen frischen, Dächsinnen bringen ihre Jungen zur Welt. Während dieser Zeit müssen Wildtiere besonders geschont werden. Hundehalter sind gesetzlich verpflichtet, ihre Hunde im Wald und in dessen Nähe an der Leine zu führen. Durch die Leinenpflicht soll verhindert werden, dass die Hunde streunen oder wildern und Wildtiere beim Setzen oder Brüten gestört werden.

Durch freilaufende Hunde besteht die Gefahr, dass Bodenbrüter gestört werden, junge Säugetiere und Vögel unnötig aufgescheucht und vom Muttertier getrennt wer-den. Wenn sich die Hundehalter an die Leinenpflicht halten, gibt es auch keine unnötigen und mühsamen Diskussionen mit dem Tierschutz und der Jägerschaft. Viele Störungen werden nicht absichtlich verursacht, sondern sind ein Resultat von Unachtsamkeit und Unwissenheit. In der Brut- und Setzzeit sieht man auf Strassen immer wie-der verendete Jungtiere, das ist wohl Opfer genug. Des-halb sollen Hundehalter ihre Hunde im Wald, am Wald-rand und entlang von Hecken etc. an der Leine führen. Die Jungtiere und auch andere Hundehalter sind dafür dankbar. Zudem sind Hundehalter aufgefordert, die Kothaufen aufzunehmen, die ihre Hunde hinterlassen. Das ist jetzt wichtig, wo die Wiesen gemäht werden und die Exkremente in die Siloballen und damit ins Futter gelangen können. Wird diese Mischung vom Vieh aufgenommen, entstehen sicher Tierarztkosten oder es kann sogar zum Tod des Tieres führen. Die Gemeinde hat zu diesem Zweck drei neue Robidog aufgestellt.