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19.05.2016
Information Regionaler Naturpark Schaffhausen

 

Anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 11.05.2016 konnte der Gemeinderat die Herren Christoph Müller und Bernhard Egli vom Regionalen Naturpark Schaffhausen begrüssen. Diese erläuterten wichtige Informationen zum Stand des Regionalen Naturparkes Schaffhausen. Das Projekt befindet sich seit Anfang 2014 in der Errichtungsphase und erstreckt sich über ein Gebiet von 13 Gemeinden. Während den ersten beiden Jahren wurden über 40 Projekte, daraus zahlreiche Ideen aus der Gemeinde Merishausen, erfolgreich realisiert. Das Engagement des Merishauser Försters, Christoph Gasser, sowie des Merishauser Gewerbes wird gelobt und als sehr gute und innovative Bespiele hervor gehoben. Die Finanzierung konnte für die nächsten Jahre gesichert werden.

Nun steht mit dem Start in die definitive Betriebsphase als Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung per Anfang 2018 der nächste wichtige Meilenstein an. Dazu bedarf es im Dezember 2016 die Zustimmung der Gemeindeversammlung zum Parkvertrag. Der Kanton Schaffhausen und das Bundesamt für Umwelt unterstützten die Errichtungsphase und werden auch die Betriebsphase finanziell unterstützen. Gesamthaft steht dem Regionalen Naturpark Schaffhausen ca. 1 Mio. Franken pro Jahr zur Verfügung. Der investierte Betrag der Gemeinden und der Mitglieder löst eine rund achtfache Summe von Bund und Kanton aus, welche direkt in die Region fliesst. Der Regionale Naturpark Schaffhausen wird gemeindespezifisch den Abstimmungstext für die einzelnen Gemeindeversammlungen ausarbeiten, damit keine Formfehler passieren. Darin soll explizit darauf hingewiesen werden, dass sich der Beitrag pro Einwohner von Fr. 3.-- in der Errichtungsphase auf Fr. 4.-- in der Betriebsphase erhöhen wird.  Die Abstimmung über den Parkvertrag findet anlässlich der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2016 statt. Der Gemeinderat steht hinter dem Naturpark. Für die Gemeinde ergeben sich Vorteile in der Gestaltung der Wälder und Bachläufe rund um das Dorf und regionale Projekte lassen sich gemeinsam realisieren lassen. Der Gemeinderat empfiehlt daher die Annahme der Vorlage.