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21.12.2018
Gedanken zum Jahresende durch den Gemeindepräsidenten

 

Liebe Merishauserinnen und Merishauser, schon bald neigt sich das Jahr dem Ende zu, weshalb ich die Möglichkeit gerne nutze zurück zu blicken auf die Ereignisse welche den Gemeinderat und unsere schöne Gemeinde bewegt haben, aber auch einen Ausblick zu geben was demnächst ansteht.
Bereits Anfang 2018 hat sich der Gemeinderat mit Unterstützung vom Ingenieur Büro WSP intensiv mit der Revision der Nutzungsplanung befasst, welche mitunter den Zonenplan und die Bauordnung umfasst und entsprechend den kantonalen Vorgaben bis Ende 2019 abgeschlossen werden soll. Die Beurteilung der schützenswerten Bauten wurde erstellt und die betroffenen Eigentümer werden im Verlauf vom kommenden Jahr informiert werden. Nach der Vorprüfung der neuen Nutzungsplanung wird diese in der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme aufgelegt und im Amtsblatt publiziert werden.
Erfreulicherweise hat auch in diesem Jahr ein weiterer Zugewinn an schönen und modernen Mietwohnungen stattgefunden, was sicherlich zur Attraktivierung unserer Gemeinde beiträgt. Wünschenswert ist, dass die alten Liegenschaften im Dorfkern saniert werden und die teilweise schon sehr lange bestehenden Baulücken ge-schlossen würden.

Bei entsprechendem Interesse steht der Baureferent soweit möglich gerne beratend zur Seite.
Wie Sie vielleicht wissen wurde unsere Gemeinde in den Agglomerationsperimeter aufgenommen, wodurch allfällige Verkehrsprojekte durch den Bund mitfinanziert werden können. Entsprechend haben wir in Zusammenarbeit mit dem Kanton einen Synthesebericht zu möglichen Varianten betreffend den Anschluss an die N4 erstellen lassen, welche 2020 zur Kantonsstrasse abklassifiziert werden wird. Wenn der Anschluss im Rahmen der nächsten Richtplanrevision 2020/21 berücksichtigt wird, wäre eine Umsetzung ab ca. 2024 möglich. Gerne werden wir Ihnen bei Gelegenheit die vom Ingenieurbüro Gruner AG erarbeiteten Anschluss-Varianten vorstellen.
Im Zusammenhang mit der Abklassierung will die Ge-meinde Bargen ihr Abwasser entlang der N4 Richtung Merishausen und dort im Bereich Langwis in unseren Abwasserkanal nach Schaffhausen zur Ara Röti einleiten und wenn möglich gleichzeitig ihre Wasserversorgung mit einem Anschluss an die Reiat Wasserversorgung absichern. Die Gemeinderäte der beiden Gemeinden haben in Zusammenarbeit mit ihren Ingenieurbüros die groben Rahmenbedingungen wie Durchflussmenge, etc. festgelegt und werden die Details, wie auch die genaue Höhe der Kostenbeteiligung mit dem Fortschreiten der Planung regeln. Um eine aktuelle Bestandsaufnahme zu erhalten, soll der Kanal nach SH im nächsten Jahr gespült und der Zustand mittels Kameraaufnahmen geprüft und erfasst werden. Die an der Gemeindeversammlung eingegangen Hinweise betreffend allfällige Problemzonen haben wir zur Kenntnis genommen und werden zu gegebener Zeit gerne wieder über den Projektstand informieren.
Das grösste Projekt in diesem Jahr war die Sanierung der Kerrstrasse, welche aufgrund von Plänen die teilwei-se nicht mit der Aktualität übereingestimmt haben, aber auch grundsätzlich durch die Komplexität in den Kreu-zungsbereichen, alle Beteiligten in hohem Mass gefordert haben. An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen unseren beiden Wasser - und Strassenreferenten Christian Bach und Werner Stauffacher für ihren ausser-ordentlichen Einsatz zu danken. Aufgrund der erwähnten Schwierigkeiten liegen wir leider deutlich hinter dem Zeitplan. Jedoch noch vor dem Jahresende soll nun im hinteren Teil der Kerrstrasse ebenfalls der Grobbelag eingebaut werden. Anfang nächstes Jahr soll dann die Fertigstellung in Angriff genommen und mit der Sanierung der Strasse Aeugstleracker begonnen werden.
Nachdem die Baukommission vom Werkhof Plus unter der Leitung vom Baureferenten Christian Werner und na-türlich mit Unterstützung vom Architekturbüro Rellstab / Huggler / Partner AG ebenfalls ausgezeichnete Arbeit geleistet hat, sind wir bei diesem Projekt sowohl zeitlich wie finanziell auf Kurs, weshalb der Spatenstich gleich nach den Sportferien am Mo. 11. Feb. vorgesehen ist. Gerne werden wir Sie diesbezüglich im Mitteilungsblatt auf dem Laufenden halten.
An dieser Stelle möchte ich all jene welche nicht an der Gemeindeversammlung waren noch über unsere Beweggründe für die Erhöhung der Kehrichtgrundgebühr informieren. Diesen Schritt haben wir vorgenommen, da der Kehrichtfonds mittlerweile aufgebraucht ist und die aktuell im Entsorgungsbereich anfallenden Kosten nicht mehr gedeckt werden können. Durch die Erhöhung der Grundgebühr soll der Anreiz den Kehricht über den von der Gemeinde unterhaltenen Abfuhrplan zu entsorgen ge-stärkt werden - anstatt durch die persönliche Entsorgung ein paar Franken sparen zu wollen.
Zu guter Letzt danke ich gerne auch all unseren Vereinen und Institutionen, die mit ihrem Angebot und ihren Darbietungen einen sehr wesentlichen und äusserst wertvollen Beitrag für unsere Gesundheit und unsere Kultur er-bringen. Nun wünsche ich Ihnen allen erholsame und besinnliche Weihnachtstage, sowie anschliessend einen guten Rutsch ins 2019 und natürlich gute Gesundheit, sowie viel Erfolg und Freude im neuen Jahr!

Gemeindepräsident, Herbert Werner