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21.05.2019
Hinweise zur Hundehaltung: Leinenzwang im Wald und am Waldrand

 

Vom 15. April bis 30. Juni ist Brut- und Setzzeit. Die meisten Wildtiere pflanzen sich in den Frühlingsmonaten fort. Vögel brüten, Fuchsfähren wölfen, Rehgeissen setzen ihre Kitze, Sauen frischen, Dächsinnen bringen ihre Jungen zur Welt. Während dieser Zeit müssen Wildtiere besonders geschont werden. Hundehalter sind gesetzlich verpflichtet, ihre Hunde im Wald und in dessen Nähe an der Leine zu führen. Durch die Leinenpflicht soll verhindert werden, dass die Hunde streunen oder wildern und Wildtiere beim Setzen oder Brüten gestört werden. Durch freilaufende Hunde besteht die Gefahr, dass Bodenbrüter gestört werden, junge Säugetiere unnötig aufgescheucht und vom Muttertier getrennt werden. Wenn sich die Hundehalter an die Leinenpflicht halten, gibt es auch keine unnötigen und mühsamen Diskussionen mit dem Tier-schutz und der Jägerschaft. Viele Störungen werden nicht absichtlich verursacht, sondern sind ein Resultat von Unachtsamkeit. In der Brut- und Setzzeit sieht man auf Strassen immer wieder verendete Jungtiere, das ist wohl Opfer genug. Deshalb sollen Hundehalter ihre Hunde im Wald, am Waldrand und entlang von Hecken etc. an der Leine führen. Die Jungtiere und auch andere Hundehalter sind dafür dankbar.

Zudem sind Hundehalter aufgefordert, die Kothaufen aufzunehmen, die ihre Hunde hinterlassen. Das ist besonders jetzt wichtig, wo die Wiesen gemäht werden und die Exkremente in die Siloballen und damit ins Futter gelangen können. Wird diese Mischung vom Vieh aufgenommen, entstehen sicher Tierarztkosten oder es kann sogar zum Tod des Tieres führen.